Mundgeruch
 
Mundgeruch ist weit verbreitetet. Oft ist der üble Gestank für Mitmenschen ein grösseres Problem, als für die Betroffenen selbst. Welche Ursachen Mundgeruch hat und was dagegen hilft, erfahren Sie im Studiogespräch mit Prof. Ulrich Saxer.

Video: Video Beitrag / Studiogespräch

 
Tabakassoziierte Veränderungen der Mundhöhlenschleimhaut
 
Der Tabakabusus führt nicht nur zu allgemeinmedizinischen Erkrankungen wie Lungenkarzinomen, ischämischen Herzerkrankungen, Erkrankungen des peripheren Gefässsytems, Schlaganfällen, chronisch-obstruktiven Lungenerkrankungen oder auch peptischen Ulzera, sondern resultiert auch in Veränderungen der Mundhöhlenschleimhaut. Gutartige, durch Rauchen oder Kauen von Tabak verursachte Läsionen sind der Rauchergaumen und die Rauchermelanose. Bei tabakassoziierten Veränderungen wie der oralen Leukoplakie und dem Plattenepithelkarzinom der Mundhöhle handelt es sich aber bereits um potenziell lebensbedrohliche Erkrankungen. In der vorliegenden Übersichtsarbeit werden die typischen, mit einem chronischen Tabakabusus im Zusammenhang stehenden Mundschleimhautveränderungen beschrieben und diskutiert. Damit soll dem zahnmedizinischen Team der Nutzen und die Dringlichkeit eines Rauchstopps bei betroffenen Patienten anhand möglicher stomatologischer Folgeerkrankungen aufgezeigt werden. Zudem stellt dieser Artikel den Auftakt einer Serienpublikation der Task force «Rauchen – Intervention in der zahnmedizinischen Praxis» zum Thema «Tabakkonsum und Zahnmedizin» dar.

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Einfluss des Tabakkonsums auf das Parodont – ein Update (II)
 
Der hier vorliegende dritte Teil einer Serienpublikation der Taskforce des Projekts «Rauchen – Intervention in der zahnmedizinischen Praxis» zum Thema «Tabakkonsum und Zahnmedizin» befasst sich mit den klinischen und radiologischen Veränderungen des Parodonts bei Rauchern sowie den Folgen des Tabakkonsums auf die Parodontaltherapie und die orale Implantologie. Mit vermehrtem Tabakkonsum zeigen sich höhere parodontale Sondierungswerte, mehr klinischer Attachment- und Alveolarknochenverlust, eine verstärkte Neigung zur Ausprägung gingivaler Rezessionen sowie ein höheres Risiko für Zahnverlust. Demgegenüber sind die klinischen Entzündungszeichen wie die Ausprägung einer Gingivitis oder das Bluten auf parodontales Sondieren bei Rauchern weniger auffällig. Raucher zeigen darüber hinaus schlechtere Ergebnisse nach konventioneller, chirurgischer und chirurgisch-regenerativer Parodontaltherapie. Die Möglichkeiten der mukogingivalen Chirurgie sind eingeschränkt und weniger erfolgreich. Rauchen beeinträchtigt ebenso die Osseointegration von oralen Implantaten und ist für einen Grossteil der biologischen Komplikationen wie der Periimplantitis, zumindest teilweise, verantwortlich. Basierend auf dem derzeitigen pathogenetischen Verständnis, der oftmals typischen Klinik und den spezifischen Therapieverläufen bei Rauchern erscheint es gerechtfertigt, neben der zurzeit aktuellen Klassifikation für parodontale Erkrankungen den Terminus «Raucherparodontitis» zu verwenden.

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Einsatz von Antiseptika bei der Parodontitisprävention und -therapie (I)
 
Orale Antiseptika werden seit mehreren Jahrzehnten eingesetzt. Ihre Wirkung wurde meist mit mikrobiologischen Tests an einzelnen Bakterien überprüft. Allerdings erfolgten viele Untersuchungen bezüglich der notwendigen Konzentration zur „minimalen bakteriellen Hemmung“ (MBI/MBH) und der bakteriellen Toxizität (MBT) nur in vitro. In der Zahnmedizin wurde erst seit ca. 1987 erkannt, dass die oralen Bakterien in vivo meist im Biofilm zu finden sind. Die Ökologie, der Stoffwechsel und vor allem die Hemmung oder gar Toxizität der Bakterien unterliegen im Biofilm drastischen Veränderungen. Dadurch sind Konzentrationen der Antiseptika (und Antibiotika) notwendig, welche wegen der Empfindlichkeit der oralen Gewebe kaum erreicht werden. Aus diesem Grund wird eine Vielzahl der oral angewandten Antiseptika hinsichtlich ihrer Wirksamkeit in der oralen Prävention und Therapie insbesondere von parodontalen Erkrankungen neu beurteilt. Der Umgang mit Antiseptika hat sich deshalb verändert. Auf der Grundlage einschlägiger Studien werden Empfehlungen für die tägliche Praxis gegeben.

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Parodontitis und Periimplantitis: in den menschlichen Körper disseminierende Biofilm-Infekte
 
Sowohl kariöse Läsionen als auch parodontale und periimplantäre Entzündungsprozesse stellen eine besondere Infektionsform dar - es handelt sich um Biofilm-Infekte. Solche Infekte sind generell schwierig zu therapieren, da sich die Keime in einer extrazellulären Matrix abgekapselt haben und somit weder für die Effektormechanismen der Immunabwehr (Phagozyten, Antikörper) noch für antimikrobielle Chemotherapeutika zugänglich sind. Die Bildung von Biofilmen auf harten, nicht desquamierenden Oberflächen ist in der Mundhöhle in Nischen und bei parodontalen Sondierungstiefen von mehr als 3 mm unvermeidbar. Dies hat nicht nur Folgen für die direkte Umgebung, sondern auch für den Gesamtorganismus. Die Beziehung zwischen oralen Biofilm-Infekten und der allgemeinen Gesundheit sowie die Problematik und die Konsequenzen für die Praxis der Biofilm-Bekämpfung in der Mundhöhle werden im vorliegenden Beitrag diskutiert.

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Halten alle Schallzahnbürsten was sie versprechen?
 
Revolution beim Zähneputzen. Die neue Schallzahnbürste – ein Meilenstein in der Entwicklung der Zahnreinigung – verdrängt nach und nach die Handzahnbürste. Die neue Technologie ist einfacher anzuwenden, reinigt schonender und soll zudem die Kosten für die Zahnbehandlung senken können.

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